Press Release - 3Dealise produziert generatives Design f├╝r Arup um 90% g├╝nstiger

3D-Metalldruck für generatives Design

 

Ingenieurbüro Arup (berühmt für das Sydney Opera House und viele weitere globale Landmarken) drückt die Grenzen der alternativen Produktionstechniken für den Bausektor, mit Schwerpunkt auf generativem Design und 3D Metall drücken. Generatives Design ist ein rechnerischer Designansatz, das leichte, aber hochkomplexe Strukturen erzeugt. Die Veröffentlichung von Arup über einen 3D-gedruckten Stahlstrukturknoten hat viel Interesse hervorgerufen. Der Knoten bildet einen Teil einer größeren Struktur mit 1600 Knoten von 1200 individuell unterschiedlichen Formen.

 

Trotz des Potenzials des 3D-Metalldrucks für Arup, stieß die Umsetzung auf Schwierigkeiten im Bausektor. Druckerbaukammern sind klein, Produktionsgeschwindigkeit ist langsam für 1600 Stück, die Kosten sind hoch, und vielleicht die größte Hürde ist die Regulierung: Bau-Sicherheitsstandards erlauben 3D-Metall-Druckteile in kritischen Positionen noch nicht.

 

Hybridtechnik

 

3Dealise (das industrielle 3D-Druck- und 3D-Ingenieurbüro) arbeitete mit Arup zusammen, um eine hybride Produktionsmethode für generative Designs zu verwenden, die sowohl 3D-Druck als auch traditionelle Technologie verwendet. 3Dealise benutzte einen industriellen 3D-Sanddrucker, um eine Sandform zu drucken, und arbeitete dann mit einer Gießerei, um ein Gussstück zu produzieren. Dieser Ansatz kombiniert Vorteile von 3D-Druck wie Design Freiheit, kurze Vorlaufzeit und digitale Genauigkeit, mit Vorteilen der traditionellen Technologie, wie die Fähigkeit, große Produkte zu produzieren und Vorabgenehmigung für Vorschriften.

 

Aufgrund der Komplexität der generativen Gestaltung des Knotens würden herkömmliche Ansätze zum Sandformenbau nicht funktionieren. Deshalb hat 3Dealise einen völlig neuen Ansatz zum Formenbau erfunden. Infolgedessen mussten auch Prozessänderungen über die anderen Produktionsstufen entwickelt und umgesetzt werden.

 

Ergebnisse

 

Eine Kopie eines Knotens, den 3Dealise für Arup produzierte, wird auf der TCT Show in Birmingham vom 26. bis 28. September 2017 gezeigt.

 

Gemeinsam zeigten Arup und 3Dealise folgendes:

 

 

Salomé Galjaard von Arup kommentierte: „Eine interessante Verschiebung findet statt; während der Fokus zunächst auf dem Drucken von Endprodukten lag, wird der 3D-Druck nun in einer früheren Phase des Produktionsprozesses angewendet. Ziel ist es, die Freiheit der Formen des 3D-Druckens zu nutzen ohne die Einschränkungen, die heute noch mit der Produktion begegnet sind.

 

3Dealise CEO Roland Stapper fügte hinzu: „Dieses Projekt unterstreicht zwei wichtige Punkte:

 

Erstens ist dieser hybride 3D-Druckansatz sowohl technisch als auch wirtschaftlich für die Produktion von generativen Entwürfen in der Bauindustrie machbar. Und es gibt keine regulatorischen Hürden, so nichts verhindert groß angelegte Anwendung in der Branche.

 

Zweitens hat diese Technologie einen großen Kostenvorteil gegenüber dem direkten 3D-Metalldruck, insbesondere bei größeren Produkten. 3D-Druck wird oft mit relativ kleinen Produkten assoziiert, aber die Vorteile des 3D-Drucks sind auch kostengünstig verfügbar für eine ganze Klasse von größeren und schwereren Metallprodukten in kritischen tragenden Positionen.

 

 

 Thumb-Generative-structural-node-1     Thumb-Generative-structural-node-2

Oben: Zwei Ansichten des generativen Strukturknotens für Arup

 

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Oben: Der industrielle 3D-Drucker bei 3Dealise

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